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Zuviel Müll auf Kleefelds Scheide- und Berckhusenstraße

17. Februar. 2017 15:29

Von: Winfried Mokrus


Rubrik: Kleefeld

Kleefelds Unternehmer wünschen sich mehr öffentliche Müllbehälter. Ob auf der erneuerten Scheidestraße oder auf der östlichen Berckhusenstraße: Es sammelt sich zuviel Müll auf den Hauptstraßen des Stadtteils an. "Dagegen muss einfach etwas getan werden", meint Jürgen Witte, Stellv. Vorsitzender des Unternehmervereins Wir sind Kleefeld e.V.



Vermüllte Blumenkübel: Andreas Schöll (pilos´s Fahrradshop) zeigt den Müll im Blumenkübel.



Fehlwurf: Die bedauerliche Mülllagerung



Blumenkübel in der Berckhusenstraße - vertrockner Besatz...



... und die Ursache dafür!



Giessränder der neugepflanzten Amberbäume in der Scheidestraße. Wie lange sind sie noch müllfrei?


Verantwortlich für den Misstand machen die Unternehmer weniger einen etwaigen mangelnden Sauberkeitssinn der Kleefelder - vielmehr fehlen einfach die Müllbehälter auf der Berckhusenstraße und der Scheidestraße.

Der Anblick in der Scheidestraße ist jeden Tag derselbe: In den Stoßzeiten ballen sich 30-40 Personen an den neugeschaffenen Bushaltestellen zwischen der Sparkasse Hannover und der Kleefelder Buchhandlung - man wartet in beiden Fahrtrichtungen auf den nächsten Bus. „Dabei es nur natürlich, dass viele reisende Arbeitnehmer den „Coffee-to-go“ oder das  frisch erstandene Sandwich dabei haben“, sagt Jürgen Witte, Inhaber des Uhren und Juweliergeschäftes. Doch ausreichend dimensionierte Mülleiner fehlen auf beiden Seiten der Bushaltestelle. “ Es zeigt sich deutlich, dass die kleinen Müllbehälterchen an den neu geschaffenen Bushaltestellen viel zu klein sind. „Die herausquellende Überfüllung ist tagtäglich zu beobachten; sie fällt auf den Boden“, sagt Witte, der auch Stellvertretenden Vorsitzender der Kleefelder Unternehmer ist.

Auch Bernhard Rechlin (klünker Sehen + Hören)
und Andreas Schöll (Pilo´s Fahrradshop) -beide Kleefelder Unternehmer sind ansässig auf der Berckhusenstraße-  haben Ähnliches zu berichten. „Straßenmüll fällt nun einmal an, ob Zigarettenschachtel, Joghurtbecher oder Getränkedosen - oft beschafft aus dem naheliegenden Supermarkt“, sagt Bernhard Rechlin. „Doch die Menschen wollen den Müll offenbar deponieren… und stopfen ihn mangels vorhandener Müllbehälter in die zur Verschönerung der Straße extra angeschafften großen Blumenkübel.“

Bernhard Rechlin (klünker sehen +hören): "Ich wünschte, man könnte den Müll woanders ablegen!"



Deutliche Müllspuren
Der Blick in die 1,50m hohen Blumenkübel (12 Exemplare) zeigt deutliche Spuren dieser Vermüllung. Rechlin: „Die Pflanzen in den Kübeln nehmen das Eindringen von Speise- und Getränkeresten übel. Schon mehrere Buchsbäume sind eingegangen – das muss doch nicht sein!“. Die Unternehmer von Wir sind Kleefeld e.V. haben daher die Kampagne „Weg mit dem Müll“ gestartet. Ein an die Fraktionen des Stadtbezirksrats Buchholz-Kleefeld gerichtetes Antragsschreiben soll die Aufstellung von insgesamt sechs ausreichend dimensionierten Müllbehältern im Straßenverlauf Scheidestraße / Berckhusenstraße erzielen.

Der Straßenzug braucht mehr Sauberkeit
„Die erneuerte Scheidestraße braucht genauso wie die östliche Berckhusenstraße eine nachhaltige Sauberkeit. Kleefelder Bürgers sind offenbar bereit mitzuwirken, aber wir benötigen eine ausreichende Anzahl öffentlicher Müllbehälter, so wie sie auch an Sitzgelegenheiten des Kantplatz stehen.“, sagt Winfried Mokrus, der für die Kleefelder Unternehmer das Eröffnungsfest Scheidestraße im Herbst 2016 organisiert hat. Mokrus weiter: „Ohne die Müllbehälter, insbesondere an den neugeschaffenen Bushaltestellen, dürften auf der Scheidestraße die Gießvertiefungen für die neu angepflanzten Amber-Bäume ebenso schnell vermüllen, wie es die 12 Großblumenkübel auf der Berckhusenstraße bereits heute sind.“

Zu klein, zu wenige - überquellende Müllbehälter an den neuen Bushaltestellen Scheidestraße.


Der Stadtbezirksrat wird eingeschaltet
Der Wunsch der Unternehmer von Wir sind Kleefeld wird in Kürze an die Fraktionen des Stadtbezirks herangetragen. Die Kleefelder Unternehmer sind sich sicher, dass dann die Buchsbäume in den Großkübeln der Berckhusenstraße auch nicht mehr eingehen. „Wir werden uns dann um eine ausreichende Versorgung der Pflanzen in den Blumenkübeln kümmern“, sagt der Stellvertretende Vorsitzende Jürgen Witte.