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Warum eigentlich Christbaumschmuck?

24. Dezember. 2011 13:00

Es ist soweit: Sie haben Ihren Baum ausgesucht, Kerzen besorgt und die Kisten mit dem Weihnachtsschmuck vom Dachboden geholt. Pünktlich steht er wieder in den Wohnzimmern, der bunt geschmückte Weihnachtbaum. Aber warum schmückt man ihn?



Weinachtsschmuck: Am beliebtesten sind Kugeln



War früher einmal Kinderspielzeug, mit chrsitlichen Glaubensinhalten verknüpft.



Stammen aus dem Erzgebirge: Weihnachtspyramiden



Dem heuigen Zeitgeist entsprechen zum Teil liebevoll gestaltete Kugeln, die allerdings auch ihren Preis haben.


Der Christbaum, auch Weihnachtsbaum genannt. Ein Brauch, der sich über die Jahrhunderte in ganz Europa verbreitet hat. Der Baum ist  heute das beliebteste Weihnachtssymbol und steht in allen Kulturen und Religionen als Zeichen für das Leben. Wie man den Christbaum schmückt, ist heute dem persönlichen Geschmack überlassen. Ob modern, ganz Ton in Ton, mit selbst gebastelten Anhängern oder echten Lebkuchen, es gibt unzählige Varianten, und erlaubt ist, was gefällt.

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Die ersten Weihnachtsbäume wurden mit Äpfeln geschmückt,
als Erinnerung an die Tradition des Paradiesbaumes. Später kamen auch Süßigkeiten, Plätzchen und Nüsse dazu, was zur Bezeichnung Zucker- oder Essbaum führte. Am 6. Januar, dem „Dreikönigstag“, durfte der Baum geplündert und alle Leckereien heruntergeschüttelt werden.

Im 17. Jahrhundert wurde der Christbaum zum ersten Mal mit Kerzen beleuchtet, als Symbol für das Licht, das mit der Geburt Christi in die Welt kam. Zu dieser Zeit war die vorherrschende Farbe des Christbaumschmucks rot. Die Menschen drückten damit aus, dass sie in der Geburt Jesu gleichzeitig Christus als Erlöser feierten, der sein Blut für die Menschen vergossen hat.

Heute ist der Weihnachtsbaumschmuck modischen Trends unterworfen: Schön ist was gefällt, mancher Baumschmuck wird allerdings auch wie eine Familienchronik gehütet und kommt immer wie an den Chrsitbaum. Sogar richtige Sammler gibt es.



Es wird bunter - Geschenke für Kinder

Bald wurde der Baum bunter und verwandelte sich schließlich in einen Gabenbaum, an dem Geschenke für die Kinderhingen. Noch immer gibt es in Erinnerung an diesen Brauch Anhänger in Form von Miniaturspielzeug. In der  Biedermeierzeit wurden die echten Äpfel durch Christbaumkugeln aus Glas abgelöst, die auch heute noch sehr beliebt sind. Die Kugel ist die vollkommene Form und Symbol für das Leben als Geschenk Gottes in einer lebensfeindlichen Zeit.

Auch andere Motive am Weihnachtsbaum besitzen religiösen Symbolgehalt: Tannenzapfen gelten als Zeichen der Fruchtbarkeit, Anhänger aus Stroh als Symbol für die Futterkrippe, Nüsse sind eine Metapher für den geheimen Ratschluss Gottes, Herzen haben eine klare, einfache Botschaft, sie sind eine Liebeserklärung an den Betrachter und symbolisieren Liebe, Lust, Freude und Lebenskraft, Glocken rufen vor Weihnachten zur Heiligen Nacht, und Engel mit Instrumenten wie Posaune verkünden die Frohe Botschaft.

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Die Fotos des abgebildeten Chrstbaumschmucks stammen von Produkten der Firma Käthe Wohlfahrt, die erzgebirgischen Traditionen folgend im Jahr 1977 in der Herrngasse, Rothenburg ob der Tauber ihr erstes Fachgeschäft für Weihnachtsartikel eröffnete - Käthe Wohlfahrts Christkindlmarkt. In den Jahren seither hat das Haus Käthe Wohlfahrt viele weitere Weihnachtsfachgeschäfte eröffnet; u.a. auch das weltbekannte Weihnachtsdorf in Rothenburg o.d.Tauber. Zu jedem Weihnachtsfest betreibt die Firma, wie in vielen anderen Stäfdten auch, einen Stand auf dem hannoverschen Weihnachtsmarkt an der Marktkirche.

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Wir wünschen allen Menschen ein frohes Weihnachtsfest.