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Müllsammlung der Kleefelder Unternehmer auf der Berckhusenstraßef der Scheidestraße

02. März. 2017 16:52

Von: Winfried Mokrus


Rubrik: Kleefeld

Erneut ist den Mitgliedern von Wir sind Kleefeld e.V., dem Kleefelder Unternehmerverein, die Müllansammlung in den Blumenkübeln der Berckhusenstraße übel aufgestoßen. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung streiften sich daher die Kleefelder Unternehmer am 2. März 2017 nun selbst die Müllwerker-Handschuhe über und reinigten in einer konzertierten Aktion die eigentlich zur Verschönerung des Stadtteils aufgestellten Pflanzenbehälter. Der Pflanzenbestand war zum Teil eingegangen. Zusammen fielen zwei große gelbe Säcke mit Speisenresten, Flaschen, Zigarettenschachteln und sonstigem Unrat an.



Kleefelder Unternehmer streifen sich die Arbeitshandschuhe über und befreien die Blumenkübel der Berckhusenstraße vom Unrat.


Begonnen hatte alles am Stammtisch der Kleefelder Unternehmer Ende Februar 2017. "Wir hörten aus der Bevölkerung, dass die großen Blumenkübel aus der Scheidestraße, die wegen des Umbaus in die Berckhusenstraße versetzt worden waren, dort  vollkommen vermüllt wären", berichtet Jürgen Witte, Stellvertretender Vorsitzender von Wir sind Kleefeld. Die Bestätigung der Sachlage dauerte nicht lange.

Eine kurze interne Abstimmung brachte Erfolg.
Es waren eigentlich nur die Terminkalender zu koordinieren und zwei Tage später sorgten sechs Unternehmer morgens um 11.00 Uhr für saubere Verhältnisse. "Das kann aber nicht immer so sein, dass wir Verpackungen, Speisereste, Zigarettenkippen und vieles mehr aus den großen Blumenkübeln fischen", sagt Winfried Mokrus, Mitglied der Kleefelder Unternehmer und Organisator des Eröffnungsfestes  Scheidestraße im Herbst 2016.

Zwei große Säcke voller Unrat wurde aus den Blumenkübeln der Berckhusenstraße gefischt. "Dass die Pflanzen unter diesem Einfluss eingehen, ist kein Wunder", sagt Pflanzenfachmann Dirk Schär (Inhaber Blumen Schär, Schellingstraße).

 

"Die Kleefelder Unternehmer haben die Funktion, für die Vollversorgung der Bevölkerung auf kurzem Wege zu sorgen, altersgerechtes Einkaufen zu ermöglichen und den sozialen Frieden zu sichern. Beispielsweise durch das Angebot von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Wir wirken so der Verödung des Stadtteils Kleefeld aktiv entgegen. Aber: Das Entfernen von Müll gehört nicht zu unseren Aufgaben", sagt der Diplom-Kaufmann.

Daher machen sich die Kleefelder Unternehmer für das ausreichende Aufstellen von Müllbehältern im Stadtteil, insbesondere in der neurenovierten Scheidestraße und in der Berckhusenstraße stark. Ein erstes Schreiben dazu erreichte die im Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld vertretenden Fraktionen und Einzelvertreter. Jetzt sind die Kleefelder Unternehmer gespannt, ob sich die Stadt Hannover um die Sachlage kümmert.