Aktuelles


Der 10-jährige Jonathan Bünemann, Schüler des Kaiser-Wilhelm Ratgymnasiums in Klassestufe 5, beim Eröffnungsspiel an der Großorgel.
Donnernder Applaus - Konzertevent „Ohren auf für Albert Schweitzer“
19. Januar. 2018

[Hannover] Hannoversche Schüler spielen zu Ehren Albert Schweitzers vor großem Publikum auf der hannoversche Marktkirchenorgel / viele begeisterte Besucher – Albert Schweitzer hätte es immens gefreut. Anlässlich seines 143. Geburtstags führte das Albert-Schweitzer-Familienwerk am 13. Januar 2018 ein...


Üben für das große Konzert: Julian Becker und Jonatan Rudloff sind voll bei der Sache
Schüler an der Orgel der Marktkirche
11. Januar. 2018

Der 13. Januar 2018 ist für Julian Becker, Jonathan Bünemann und Jonatan Rudloff ein besonderer Tag. Dann werden die Schüler des Kaiser-Wilhelm- und Ratgymnasiums und der St. Ursula Schule an einem imposanten Ort auftreten: Als Spieler an der Großorgel der hannoverschen Marktkirche.


Freude über die Aktion: Der Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld erhält vom Unternehmer-Verein Wir sind Kleefeld e.V. Stadtteilkalender Kleefeld/Heideviertel 2018 als Anerkennung für seine ehrenamtliche Leistung.
Kleefelder Unternehmer danken dem Stadtbezirksrat Buchholz-Kleeefeld
08. Dezember. 2017

Hannover. Dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, ist bekannt. Die Kleefelder Unternehmer wollen den Mitgliedern des Stadtbezirksrats Vahrenwald-List vor der Sitzung am 7. Dezemberr 2017 Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Tätigkeit zollen. Und überreichten dem versammelten Bezirksra...

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Kleefeld

Der Stadtteil Kleefeld liegt eingebunden in den Stadtwald der Eilenriede im Südwesten des Stadtbezirks Buchholz-Kleefeld und hat 12.480 Einwohner (Stand 1.1.2015).

Die Straßen Dohmeyers Weg, die Berckhusenstraße und die Kirchröder Straße sind dabei seit jeher die Lebensadern Kleefelds, die für die Stadtteilbewohner die Einkaufsmöglichkeiten bieten und an denen sich zahlreiche alteingesessene soziale Einrichtungen wie das Stephanstift, das Annastift sowie Kirchen (Petrikirche, St. Antoniuskloster der Franziskaner nebst katholischer Kirche) angesiedelt haben. Verwunderlich ist deshalb auch nicht, dass der Kantplatz als Stadtteilplatz in der unmittelbaren Nähe des Geschäftszentrums und der als Marktplatz genutzte Schaperplatz an den Straßenzügen liegen.

Unmittelbar bzw. in direkter Nähe der Berckhusenstraße hat die Bilinguale Grundschule Kämmer und das Privatgymnasium VIB seinen Standort, womit Kleefeld zu den Themen Bildung und Integration „die Nase vorn“ hat. Der Stadtteil kann ein lebhaftes, abwechslungsreiches Vereinsleben vorweisen: die Jagdsportgesellschaft Hannover-Kleefeld von 1910 e.V., der TUS Kleefeld, der Box-Club Kleefeld, der Kleefelder Schachclub und die Kleefelder Chorgemeinschaft werden hier nur exemplarisch benannt. Stolz sind die Kleefelder auf „ihren“ Eishockeyclub Hannover Indians – obwohl einer längeren Tradition verbunden, wurde der heutige Verein erst 1998 als Kleefelder Eissportverein (KEV) gegründet. 2006 folgte die Umbenennung in EC Hannover Indians, womit der Bezug zu den beiden Vorgängervereinen (EC Hannover und EC in Hannover) verdeutlicht werden sollte. Die Mannschaft spielt aktuell (2015) in der drittklassigen Oberliga Nord.

Darüber hinaus bieten das Kleefelder Bad und der benachbarte Hermann-Löns-Park Raum für Naherholung und Freizeitaktivitäten. Aber auch gerade die öffentlichen und privaten Garten- und Grünflächen sowie die Orientierung auf die Eilenriede machen Kleefeld zu einem grünen Stadtteil, den sich die Stadtteilbewohner Dank der Herausgabe des „Grünen Pfades“ durch engagierte Stadtteilbewohner selbst erschließen können, in dem sie sich auf eine lohnenswerte Entdeckertour begeben.

Bürgerschaftliches Engagement hat in den vergangenen Jahren auch dazu geführt, dass sich in Kleefeld der Unternehmerverein „Wir sind Kleefeld e.V.“ und der „Bürgerverein Kleefeld e.V.“ neu gegründet haben, die damit die bereits bestehende „Interessengemeinschaft Kleefelder Vereine“ bei der Weiterentwicklung des Stadtteils ergänzen und sich gegenseitig unterstützen.

Groß-Buchholz

Der Stadtteil Groß-Buchholz liegt im Norden des hannoverschen Stadtbezirks 4 und ist flächen- und einwohnermßig der größte Stadtteil des Stadtbezirks Buchholz-Kleefeld und hat 26.877 Einwohner (Stand 1.1.2015).

Groß-Buchholz ist ein 1907 eingemeindetes Dorf, was sich in der Struktur des Stadtviertels bemerkbar macht. Im alten Dorfkern, beim Kapellenbrink, finden sich viele Häuser mit alter Bausubstanz. Die Pinkenburg, heute ein Gastronomiebetrieb, beruht auf einen Wartturm des 14. Jahrhunderts als Teil der Lüneburger Landwehr. Der Stadtteil verfügt über eine traditionelle Vereinsstruktur mit einem Schützenverein, der Freiwilligen Feuerwehr, einem Sportverein (MTV Groß-Buchholz), einer Karnevalsgesellschaft. Engagierte Bürger, die für ihren Stadtteil aktiv werde wollen, treffen sich regelmäßig im Pinkenburger Kreis oder im Verein Groß-Buchholzer Bürger.

Überregionale Bedeutung erlangt der Standort Groß-Buchholz durch die verschiedenen Firmen aus Medizin und Technik, die sich an der Karl-Wiechert-Allee angesiedelt haben. Mit dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, dem Max-Planck-Institut, der Medizinische Hochschule Hannover (MHH), letztere ist die Keimzelle des International Neuroscience Institute GmbH (INI), einer neurochirurgischen Privatklinik, die 1998 von dem Neurochirurgen Madjid Samii gegründet wurde. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur wird die Klinik im Volksmund „Hirn von Hannover“ genannt. Aber auch der TUI Group und verschiedenen Versicherungsgruppen ist der Stadtteil zu einem aktiven Wirtschafts- und Forschungsraum gewachsen. Dieser ganze Bereich gehört zum Stadtviertel Roderbruch, in dem die in den 1970er Jahren entstandene Großwohnsiedlung den Kern bildete. 1968 war mit der planmäßigen Bebauung des einstigen Sumpfgeländes begonnen worden. Im Norden dieses Stadtviertels befinden sich u.a. die Feuer- und Rettungswache 5 der hannoverschen Berufsfeuerwehr und der Hauptstandort des Abfallwirtschaftsbetriebes Aha sowie der Fernmeldeturm Telemax, eines der höchsten Bauwerke Niedersachsens.

Im Stadtteil gibt es die Grundschule Groß-Buchholzer-Kirchweg, die Integrierte Gesamtschule Roderbruch, das Gymnasium Käthe-Kollwitz-Schule, die Realschule Gerhart-Hauptmann-Schule sowie die Berufsbildende Schule 14 der Region Hannover für Büro- und Freizeitberufe.

Für den Radverkehr und die Naherholung bieten sich Verbindungen abseits des Autoverkehrs an. Darunter zählt ein Wegenetz entlang des Mittellandkanals, durch den Messeschnellweg begleitende Grünanlagen sowie entlang von Kleingartengebieten.

Heideviertel

Das Heideviertel liegt im Osten des Stadtbezirks Buchholz-Kleefeld und hat 5.090 Einwohner (Stand 1.1.2015).

Begrenzt wird es von der Karl Wiechert-Allee, der Baumschulenallee und im Süden der Bahnstrecke nach Lehrte. Es trug früher den Namen Osterfeld, woran der Straßenname Osterfelddamm heute noch erinnert. Der Stadtteil ist geprägt durch Einfamilienhaus-Bebauung. Im Norden am Heidering gibt es eine Hochhaus-Siedlung und ein kleines Einkaufszentrum. Der Name der Siedlung entstand, da die Straßen überwiegend Namen von Städten in der Lüneburger Heide und umliegender Gebiete tragen.

Im Westen an der Grenze zu Kleefeld befindet sich die S-Bahn-Station Karl-Wiechert-Allee sowie die Umsteigestation Misburger Straße der Stadtbahnlinie 4. Neben der städtischen Grundschule Lüneburger Damm befindet sich auch die private Montessori-Grundschule Hannover im Heideviertel. Seit 1967 befindet sich das Klubheim des Polizei-Sportverein Hannover in der Straße „An der Breiten Wiese“. Die früher selbstständige evangelisch-lutherische Nikodemusgemeinde mit einer Kirche und einem kirchlichen Kindergarten am Lüneburger Damm ist mittlerweile mit der Petri-Gemeinde in Kleefeld vereinigt.