Unser gemeinsames Ziel in Kleefeld-online.de ist es, Informationen über die Arbeit und Angebote der im Hannoverschen Stadtbezirk 4 (Buchholz-Kleefeld) mit den Stadtteilen Groß-Buchholz, Kleefeld, Heideviertel ansässigen Institutionen und Organisationen zu verbreiten. Schauen Sie sich die einzelnen Beiträge an und sehen Sie, wie vielfältig unsere Stadtteile im Stadtbezirk sind.

Bevölkerung im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld: 45.200 Personen
davon:
- im Stadtteil Groß-Buchholz: 27.570
- im Stadtteil Kleefeld: 12.612
- im Stadtteil Heideviertel: 5.018

... übrigens, haben Sie gewußt, dass der Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld 13,97 km² groß ist?  Monaco und Helgoland sind viel kleiner!

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Historische Wurzeln Kleefelds (Quelle: WIKIPEDIA)
Ursprünglich war das „Kleefeld“ ein rund 700 Morgen großes Weideland außerhalb der mittelalterlichen Stadtbefestigung Hannovers und speziell weit vor dem Aegidientor und noch vor der im Jahr 1387 erstmals genannten „landwer twischen Middesborch unde honover“, die die Hannoveraner mit dem Bau des Pferdeturms gesichert hatten.

Zur Zeit des Kurfürstentums Hannover (1692-1814) stritten die Residenzstadt Hannover, das zum Amt Coldingen gehörende Dorf Kirchrode und das zum Amt Langenhagen gehörende Groß-Buchholz über die Hude- und Weiderechte im östlich der Eilenriede gelegenen Roderbruch.

Durch Aufteilung der Feldmark unter den Gemeinden wurde der Streit im Jahr 1776 beigelegt; die Stadt Hannover erhielt nun 604 Morgen des Feuchtgebietes, in dessen Nähe bald auch die Quelle des Heiligers Brunnen entdeckt wurde. Zur Bewirtschaftung des „Kleefeldes“, das sich vom Pferdeturm bis zum Nackenberg erstreckte, richtete der Magistrat der Stadt Hannover dann drei Meierhöfe als „Erbzinshöfe ein, von den der östlich der späteren Ebellstraße gelegene Wittesche Hof heute hier die Schillerschule im Jahr 1859 Rittergut wurde.

Hintergrund waren die Bauernbefreiung und die Agrarreformen im Königreich Hannover, durch die die Bauern zu Eigentümern ihrer Ländereien geworden waren. So konnte der vormalige Eigentümer des Meierhofes diesen am 1. Oktober 1855 für 34.000 Talern in Gold an die Stadt Hannover verkaufen. Nun übertrug die Stadt Hannover ihr Stimmrecht in der Calenberger Ritterschaft auf den ehemaligen Meierhof, der so 1859 zum stimmberechtigten Rittergut geworden war und mit den beiden anderen Höfen und einer 1714 eingerichteten und 1904 eingerichteten „Stadtziegelei“ bis weit in das 19. Jahrhundert die einzige Bebauung des späteren Stadtteils Kleefeld war.